Fachbereich Umwelt und Sicherheit

29. Internationale Binnenschifffahrts-Gefahrgut-Tage

09.10. bis 10.10.2018 in Duisburg

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Überblick

Die Binnenschifffahrts-Gefahrgut-Tage tragen seit fast 30 Jahren dazu bei, dass alle, die sich mit dem Transport gefährlicher Güter beschäftigen – Reeder, Verlader, Klassifikationsgesellschaften, Wasserschutzpolizei – zusammen kommen, um gemeinsam über anstehende Sicherheitsfragen zu diskutieren.

Unter der Leitung von Klaus Ridder (früher Bundesverkehrsministerium) und Hendrik Lorenz (HLC Consulting, Reederei Jägers) treffen sich am 9. und 10. Oktober 2018 wieder die Binnenschifffahrt-Gefahrgut-Experten, diesmal in Duisburg. Wir freuen uns auf Sie!

Anfahrt

Mercure Hotel Duisburg City
Landfermannstraße 20
47051 Duisburg

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Moderation & Sprecher


Moderation


Klaus Ridder


Hendrik Lorenz

Leitung HSEQ (Health Security Environment Quality), Versicherung/Havarien

HLC – Hendrik Lorenz Consulting, Moers (D)
Reederei Jägers GmbH, Duisburg (D)


Sprecher


Kurt Ackermann

Transportsicherheit – Gefahrgutüberwachung, -beratung und Schulung

BASF SE FEP/CD, Ludwigshafen (D)


Gerrit Bedet

Marine Advisor

Marine & Safety Superintendent, Terneuzen (NL)


Peter Blok

Marine Technical Advisor

Shell Marine Department, Shell downstream, Rotterdam (NL)d


Michael Dennerlein

Bereichsleiter SHE-Management

Umco GmbH, Hamburg (D)


Christian Negele

Leiter Compliance und Sicherheitsmanagement, CS

duisport Duisburger Hafen AG, Duisburg (D)


Heiko Schöning

Rechtsanwalt / Fachanwalt für IT-Recht

SDS Rechtsanwälte Sander Schöning PartG mbH, Duisburg (D)


David Christopher Simons

Verkaufsberater Industrie, Vertrieb Region West

Dräger Safety AG & Co. KGaA, Krefeld (D)


Frank Wittig

Vizepräsident

Niederrheinische IHK Duisburg Wesel Kleve zu Duisburg, Duisburg (D)


Michael Zevenbergen

EBU-Verbandsverteter im Sicherheitsausschuss UNECE

Secretaris Gevaarlijke stoffen en Veiligheid, Centraal Bureau voor de Rijn- en Binnenvaart CBRB, Rotterdam (NL)

Rückblick 2017


Zusammenfassung 2017

Die 28. Internationalen Binnenschifffahrts-Gefahrgut-Tage fanden im 12. Stock des repräsentativen Lindner Hotels in Antwerpen statt. Der schöne Ausblick auf die alte Hafenstadt an der Schelde konnte nur kurze Zeit genossen werden, dann ging es schon in die Materie der Gefahrgutschifffahrt – und es gab viel Neues zu berichten: Neues aus Genf zum ADN, die Rolle der ZKR gestern und heute oder auch der Umgang mit LNG bei Havarien.

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Hier die wichtigsten Aussagen:

Gernot Pauli – Chefingenieur der ZKR
Die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) hat eine 200jährige Tradition. Die ZKR gewährleistet als internationale Organisation seit 1815 die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt auf dem Rhein. Mit Belgien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz gehören ihr fünf Mitgliedstaaten an. Die ZKR besteht aus den Delegationen ihrer Vertragsstaaten, die die Vorschriften für die Rheinschifffahrt erarbeiten, und einem ständigen Sekretariat, das mit der Vorbereitung der Arbeiten betraut ist. Die ZKR verabschiedet ihre Beschlüsse, die für die Mitgliedstaaten verbindlich sind, einstimmig. Jeder Staat hat dabei eine Stimme.

Die ZKR hat in den letzten 200 Jahren wesentlich zur Innovation in der Rhein- und Binnenschifffahrt beigetragen. Der einheitliche Wirtschaftsraum, der durch die Mannheimer Akte 1868 geschaffen wurde, erlaubt es den Unternahmen der Rheinschifffahrt, in einem fairen Wettbewerb durch Innovation wirtschaftlich erfolgreich zu sein und Bedürfnisse der Gesellschaft zu befriedigen. Die ZKR greift Ideen für Neuerungen, häufig „Best Practices“ von Unternehmen, auf und ermöglicht mit ihren Instrumenten deren weite Verbreitung und damit Innovation.


Kurt Ackermann – Gefahrgutexperte BASF
Alle Jahre wieder, genauer gesagt alle 2 Jahre, ändern sich die Gefahrgutvorschriften und über die ersten Erfahrungen mit den Vorschriften 2017 referierte Kurt Ackermann, Gefahrgutexperte bei BASF und für das VCI aktiv in den internationalen Gremien, hier insbesondere in der Arbeitsgruppe WP 15/2 bei der Wirtschaftskommission für Europa (UNECE WP 15/2).

Insbesondere wird es 2019 folgende Änderungen geben:

  • Umsetzung der jahrelang erarbeiteten Vorschriften für den Explosionsschutz, u.a. Einführung stoffspezifischer Explosionsschutzgruppen. Hier ist es erforderlich, von bekannten Stoffen die Explosionsschutzgruppen zu ermitteln.
  • Ermittlung der Normspaltweite mit Hilfe eines besonderen Gerätes
  • Neue Zuständigkeit des Befüllers: Befüller muss Schiff von Land aus durch Flammendurchschlagsicherung schützen
  • Entlader hat Schiff von Land aus durch Flammendurchschlagsicherung zu schützen
  • Änderungen der Prüfliste
  • Der Beförderer hat ggf. sicherzustellen, dass ein zweites Evakuierungsmittel vorhanden ist.

Matthias Flemming – Containerprobleme
„Lustig“ war der Vortrag von Matthias Flemming über havarierte Container. Das Hauptproblem sind weltweit auseinandergehende Einstellungen zu Gefahren. So war auf einem Bild zu sehen, dass ein Frachtcontainer durch entstandene Gase förmlich auseinandergedrückt wurde. Problematisch auch Luftsäcke (Airbags), die durch Gegenstände wie Nägel, Haken, … so beschädigt werden, dass die Luft entweicht. Dann fallen die ungesicherten Versandstücke durcheinander.


Frank van der Ven – Immer mehr Doppelhüllenschiffe
Das Europäische- Schiffs Inspektions-System (EBIS) ist eine Einrichtung der Verlader um sicherzustellen, dass angebotene Tankschiffe auch einen gewissen Sicherheitsstandard erfüllen. Die EBIS-Inspekteure kontrollieren Schiffe und stellen das Ergebnis in ein Informationssystem ein. Es wurde 1998 gegründet. Im EBIS-System sind 1251 Schiffe enthalten, davon 1031 Doppelhüllenschiffe – Tendenz steigend.


Dirk Walther – Entgasen von Tanks
Die Firma ENDEGS aus Ingolstadt stellte eine mobile Anlage vor, mit der auch Binnentankschiffe entgast werden können. Das System saugt die Gase aus den Tanks an und verbrennt sie. Über die Kosten wollten die beiden Firmenvertreter Kai Sievers und Dirk Walther keine Angaben machen – das sei Verhandlungssache.


Leitung und neuer Termin
Die 28. Binnenschifffahrts-Gefahrgut-Tage wurden wieder in bewährter Zusammenarbeit von Klaus Ridder (früher Bundesverkehrsministerium) und Hendrik Lorenz (HLC Consulting, Reederei Jägers) geleitet.

Die Binnenschifffahrts-Gefahrgut-Tage tragen seit 27 Jahren dazu bei, dass alle, die sich mit dem Transport gefährlicher Güter beschäftigen – Reeder, Verlader, Klassifikationsgesellschaften, Wasserschutzpolizei, zusammenkommen, um gemeinsam über anstehende Sicherheitsfragen zu diskutieren; daraus ist eine große Familie geworden, die gemeinsam das Ziel hat, unabhängig von der jeweiligen Ausgangsposition die Binnenschifffahrt mit gefährlichen Gütern noch sicherer zu machen.


Termin
Die nächsten Binnenschifffahrts-Gefahrgut-Tage finden am 9./10. Oktober 2018 in Duisburg statt. Dann wird das ADN 2019 verkündet worden sein und es gibt wieder viel zu besprechen und zu diskutieren.

KOOPERATIONSPARTNER

Nutzen Sie die Gelegenheit, und präsentieren Sie Ihr Unternehmen ohne Streuverluste dem anwesenden Fachpublikum – Ihrer Zielgruppe.

Seien Sie dabei, und vertiefen Sie den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens durch direkte Präsenz als Kooperationspartner der Veranstaltung.


Fragen zu Kooperationsmöglichkeiten beantwortet Ihnen gerne:

Verena Klein
Tel.: +49 8191 125-254
Fax: +49 8191 125-97254
E-Mail: verena.klein@sv-veranstaltungen.de


Sponsoring und Fachausstellung

Nutzen Sie die Gelegenheit, und präsentieren Sie Ihr Unternehmen ohne Streuverluste dem anwesenden Fachpublikum – Ihrer Zielgruppe. Die angenehme und persönliche Atmosphäre der Veranstaltung bietet optimale Voraussetzungen für einen Kontakt mit den Teilnehmern.

Seien Sie dabei, und vertiefen Sie den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens durch direkte Präsenz mit einem Ausstellungsstand!

Heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab, und überraschen Sie Ihre zukünftigen Kunden mit einem individuellen Präsentationskonzept.

Treffen Sie die Branche, wo sich die Branche trifft.


Fragen zu Sponsoring & Fachausstellung beantwortet Ihnen gerne:

Claudia Birmoser
externe Mitarbeiterin – Exhibition & Sponsoring
Tel.: +49 8191/125-341
Fax: +49 8191/125-97341
E-Mail: claudia.birmoser@sv-veranstaltungen.de


TEILNAHMEDETAILS

Veranstaltungstermin:

Dienstag, 09.10.2018 bis Mittwoch, 10.10.2018


Veranstaltungsort:

Mercure Hotel Duisburg City
Landfermannstraße 20
47051 Duisburg
www.mercure.com
E-Mail: h0743@accor.com
Tel. +49 203 / 3000-30


Teilnahmegebühr:

Die reguläre Teilnahmegebühr für die 29. Internationale Binnenschifffahrts-Gefahrgut-Tage beträgt 910 € zzgl. gesetzl. MwSt.

BDB-/CBRB-Mitglieder erhalten unter Angabe ihrer Mitgliedsnummer zudem einen Sonderrabatt von 10 %.


Anmeldung

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung und Rechnung, die vor Veranstaltungsbeginn zu begleichen ist. Bei Absagen nach dem 25.9.2018 oder bei Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr berechnet; es kann jedoch ein Ersatzteilnehmer gestellt werden. Stornierungen vor diesem Termin werden mit 150,– € Verwaltungsaufwand berechnet und sind schriftlich vorzunehmen.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die gesamte Veranstaltung oder einzelne Teile räumlich und/oder zeitlich zu verlegen, zu ändern oder kurzfristig abzusagen.


ANSPRECHPARTNER

Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH
Justus-von-Liebig-Str. 1
86899 Landsberg am Lech


Jenssen_Maria

Projektleitung

Maria Jenssen
E-Mail: maria.jenssen@sv-veranstaltungen.de


Schneider_Theresa

Organisation & Anmeldung

Lars Schimmel
Konferenzmanagement
Tel.: +49 8191 125-321
Fax: +49 8191 125-97321
E-Mail: lars.schimmel@sv-veranstaltungen.de



Sponsoring & Fachausstellung

Claudia Birmoser
externe Mitarbeiterin – Exhibition & Sponsoring
Tel.: +49 8191/125-341
Fax: +49 8191/125-97341
E-Mail: claudia.birmoser@sv-veranstaltungen.de