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2. Fachkonferenz: Start-up Kooperation Automotive & Mobility

22.11. bis 23.11.2017 in Ludwigsburg

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Überblick

Gesten-Erkennung, Sprachsteuerung, Batteriemanagement, Dreaming Car: Automobilhersteller und ihre Zulieferer entwickeln sich zunehmend zu elektrisch-autonomen Mobilitäts-Dienstleistern. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Start-ups mit ihren Innovationen und Technologien. Viele etablierte Unternehmen kooperieren bereits mit Start-ups, doch die Zusammenarbeit gestaltet sich oft schwierig – Übernahmen können oft scheitern.

Welche Anforderungen stellen Start-ups an Corporates? Wann lohnt sich eine Kooperation oder komplette Übernahme eines Start-ups wirklich? Wie profitieren beide Seiten effektiv und nachhaltig von einer Zusammenarbeit? Süddeutscher Verlag Veranstaltungen holt erstmals beide Welten auf eine gemeinsame Bühne: BMW, Daimler, Porsche, Plug & Play, NetApp, Evopark und viele mehr berichten über ihre Erfahrungen und was sie daraus gelernt haben.

Treffen Sie hochkarätige die Entscheider von Corporates, Start-ups, Innovationsnetzwerken und Investoren aus der Automobilindustrie. Sammeln Sie wertvolle Informationen und Kontakte. Auch als Aussteller können Sie sich noch vor Ort präsentieren: Bei der 2. Fachkonferenz: Startup Kooperation Automotive & Mobility am 22. und 23. November 2017 in Ludwigsburg bei Stuttgart.

Themen der 2. Fachkonferenz: Start-up Kooperation Automotive & Mobility:

  • Das Zusammenwachsen von alten und neuen Technologien ermöglichen
  • Den Wandel zum elektrisch-autonomen Mobilitäts-Dienstleister beschleunigen
  • Die Dynamik und Komplexität beherrschen
  • Beispiele erfolgreicher und gescheiterter Startup-Kooperationen
  • Chancen und Risiken bei der Integration von internen / externen Start-ups

 

Konferenzleiter:

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Business Angel und Board Advisor: Willem Bulthuis


 

Auszug aus dem Programm:

  • BMW Group
    Wie können Startups einen Konzern nachhaltig beeinflussen
    Joo-Hyung Maing, Produktmanagement Digital Services
  • NetApp Germany GmbH
    Effizientes Datenmanagement für das „Connected Car“ – Sensordatenverarbeitung – Dreaming Car
    Dr. Stefan Ebener, Strategy & Innovation Manager – Automotive, EMEA
  • MHP Management- und IT-Beratung GmbH
    Industrie & Start-ups – Protokooperation zweier unterschiedlicher Geschäftsmodelle
    Thomas Richter, R&D Transformation
  • Plug & Play Germany GmbH
    How Plug and Play unites Silicon Valley spirit with German mobility engineering?
    Sascha Karimpour, Managing Director
  • Porsche und evopark GmbH
    Wie ein internationaler und traditioneller Premium Automobilhersteller mit einem deutschen Startup das Parken digitalisiert
    Tobias Weiper – evopark und Florian Rothfuss Porsche Digital GmbH
  • International Transportation Innovation Center (ITIC)
    Ko-Innovation in der Mobilitätsrevolution – wie können Start-ups und Konzerne über gemeinsame Testfelder zusammenfinden?
    Dr. Joachim Taiber, CTO

Werfen Sie einen Blick in die Terminankündigung.

Wir freuen uns auf Sie!

Anfahrt

Nestor Hotel Ludwigsburg
Stuttgarter Straße 35/2
71638 Ludwigsburg

Interview mit Willem Bulthuis

bulthuis_willem

Business Angel und Board Advisor: Willem Bulthuis


1. Hallo Herr Bulthuis, Sie sind Business Angel, Investor und Board Advisor für Großunternehmen. Wie würden Sie die Start-up Szene in Deutschland mit drei Worten beschreiben?
Vielversprechend, unterentwickelt, unterkapitalisiert. Vielversprechend, weil es viele Start-ups mit sehr viel Potenzial und guten technischen Innovationen gibt. Leider ist das richtige Unternehmertum mit Business und Marketing Affinität bei vielen Gründern unterentwickelt. Damit sind nicht nur die Markt-, aber auch die Finanzierungschancen oft zu gering. Dazu kommt die noch immer schwierige Risikokapitalbeschaffung in Deutschland, vor allem für die Wachstumsphase.

2. Sie haben selber als High-Tech Executive viele Jahre in Silicon Valley gelebt. Entsteht bei uns irgendwann ein deutsches Silicon Valley oder bleibt das ein ewiger Traum?
Silicon Valley kann man nicht kopieren. Es hat seine einzigartige Historie, vom Goldrausch über Rüstungs-, Halbleiter- und Software- bis zur Internetindustrie. Viele erfolgreiche Gründer aus den früheren Zeiten haben immer wieder in neue risikoreiche Startups investiert und damit fast ein „Perpetuum Mobile“ geschaffen. Wir sollten die Erfolgsformel der Silicon Valley Kultur verstehen und davon die zu uns passenden Elemente übernehmen. Vor allem sollten wir aber unsere eigene Historie schätzen und darauf aufbauen! Dazu gehören unter anderem „bodenständige“ Geschäfte (statt reine Software), wie Maschinen, Energie, Landwirtschaft, Materialien sowie die vielen erfolgreichen, oft von Familien betriebene Mittelständler.

3. Vor allem der deutsche Mittelstand investiert aber nur zögerlich in Start-ups. Woran liegt das?
Das ist vor allem ein kulturelles Thema. Viele Mittelständler sind während des „Wirtschaftswunders“ organisch gewachsen und sind selber ohne viel externes Kapital groß geworden. Auch die historisch sehr erfolgreiche Ingenieursmentalität spielt eine Rolle: Perfektionismus, Risikominimierung, inkrementelle Verbesserungen, Fokus auf Kernkompetenzen. Das alles passt aber nicht so gut zu Start-ups und reicht auch nicht, um auf der Digitalisierungswelle mit zu reiten, bei der es oft um disruptive Geschäftsmodellinnovationen geht. Also sollten Mittelständler sich viel mehr mit Start-ups beschäftigen, sie umarmen und von ihnen lernen bevor es zu spät ist!

4. Wenn ich als Geschäftsführer eines etablierten Unternehmens mit einem Start-up kooperieren möchte, was muss ich beachten?
Erstens sollten Sie sich Gedanken machen, was Sie sich genau von dieser Kooperation versprechen. Geht es um Zugang zu neuen Technologien, zu neuen Märkten oder darum eine neue Innovationskultur in Ihrem Unternehmen umzusetzen? Zweitens ist es wichtig, wie Sie Ihre eigene Organisation motivieren, wirklich mit dem Start-up zu kooperieren. „Warum brauchen wir das? Wir sind doch (noch) Erfolgreich! Werden sie unsere Kunden verunsichern oder sogar unser bestehendes Geschäft kannibalisieren?“ Das sind typische Befürchtungen in etablierten Unternehmen. Drittens sollten Sie sich fragen, wie Sie vermeiden werden, das Start-up zu bremsen oder mit Prozessen zu überladen. Nur wenn das Start-up erfolgreich ist, kann Ihr Unternehmen davon profitieren.

5. Und anders herum? Welche Tipps geben Sie jungen Start-ups, die mit einem etablierten Unternehmen zusammen arbeiten möchten?
Start-ups sollten sicherstellen, dass sie ausreichend Freiraum haben, ihren Kernmarkt zu adressieren und nicht, explizit oder implizit, gezwungen werden, Speziallösungen für ein Unternehmen zu entwickeln. Auch sollte die Kooperation nicht zu stark auf das Kapital fokussiert sein. Für Start-ups im B2B Bereich ist es oft wichtiger einen guten „Lead Customer“ zu haben: Einen Pilot-Kunden, der früh Produkte ausprobiert, Feedback gibt, Zugang zu technischem oder operativem Wissen oder Infrastruktur einbringt sowie schließlich einen ersten Cashflow generiert.

Vielen Dank für das Interview.

Sponsoring und Fachausstellung

Nutzen Sie die Gelegenheit, und präsentieren Sie Ihr Unternehmen ohne Streuverluste dem anwesenden Fachpublikum – Ihrer Zielgruppe. Die angenehme und persönliche Atmosphäre der Veranstaltung bietet optimale Voraussetzungen für einen Kontakt mit den Teilnehmern.

Seien Sie dabei, und vertiefen Sie den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens durch direkte Präsenz mit einem Ausstellungsstand!

Heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab, und überraschen Sie Ihre zukünftigen Kunden mit einem individuellen Präsentationskonzept.

Treffen Sie die Branche, wo sich die Branche trifft.

Nachfolgenden finden Sie den Link zu unseren verschiedenen Ausstellungs- und Sponsoringmöglichkeiten, sowie das Anmeldeformular. Bitte fordern Sie das Passwort telefonisch oder per Mail an.

Pfeil1 Ausstellungs- und Sponsoringmöglichkeiten


Fragen zu Sponsoring & Fachausstellung beantwortet Ihnen gerne:

Alexandra Nämack
Tel.: +49 8191 125-308
Fax: +49 8191 125-97308
E-Mail: alexandra.naemack@sv-veranstaltungen.de


Kooperationspartner:



TEILNAHMEDETAILS

Veranstaltungstermin:

Mittwoch, 22. und Donnerstag, 23. November 2017


Veranstaltungsort:

Nestor Hotel Ludwigsburg
Stuttgarter Straße 35/2
71638 Ludwigsburg
Tel.: +49 7141 / 967-0
Fax: +49 7141 / 967-113
E-Mail: ludwigsburg@nestor-hotels.de
www.nestor-hotel-ludwigsburg.de

Bitte reservieren Sie direkt im Hotel unter dem Stichwort “SV Veranstaltungen”. Wir halten ein Zimmerkontingent bis ca. 4 Wochen vor Veranstaltungstermin für Sie zur Verfügung. Buchungen nach diesem Zeitraum können nur noch nach Verfügbarkeit vorgenommen werden.


Teilnahmegebühr:

Die reguläre Teilnahmegebühr für die Fachkonferenz “Start-up Kooperation” beträgt 1.695 € zzgl. gesetzl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr schließt folgende Leistungen ein:

  • Konferenzteilnahme
  • Dokumentation
  • Erfrischungen in den Pausen
  • Mittagessen an beiden Tagen
  • Teilnahme an einer Werksbesichtigung
  • Abendveranstaltung am ersten Konferenztag

Der Frühbucherpreis gilt bis zum 01. August 2017 und beläuft sich auf 1.595,-€.


Anmeldung

Bitte melden Sie sich unter “Anmeldung” an. Nach Eingang Ihrer schriftlichen Anmeldung sind Sie als Teilnehmer registriert und erhalten eine schriftliche Bestätigung sowie eine Rechnung, welche vor Veranstaltungsbeginn zu begleichen ist.

Bei Absagen nach dem Stornotermin (14 Tage vor Veranstaltungstermin) oder bei Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr berechnet; es kann jedoch ein Ersatzteilnehmer gestellt werden. Stornierungen vor diesem Termin werden mit 150 € Verwaltungsaufwand berechnet. Alle Stornierungen sind schriftlich vorzunehmen. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die gesamte Veranstaltung oder einzelne Teile räumlich und/oder zeitlich zu verlegen, zu ändern oder auch kurzfristig abzusagen.


Datenschutz:

Ihre persönlichen Angaben werden von der SV Veranstaltungen GmbH zum Zwecke der Kundenbetreuung (z.B. Anmeldebestätigung) verarbeitet. Wir nutzen außerdem Ihre Daten für unsere interne Marktforschung. Darüber hinaus werden Sie gelegentlich von der SV Veranstaltung GmbH über eigene ähnliche Angebote oder Dienstleistungen (z.B. gleiche oder ähnliche Veranstaltungen) per E-Mail informiert. Jederzeit haben Sie die Möglichkeit, der Nutzung Ihrer Daten schriftlich bei Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH, Justus-von-Liebig-Str. 1, 86899 Landsberg oder mittels E-Mail an info@sv-veranstaltungen.de zu widersprechen. Die Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH wird Ihre Daten nicht an Dritte zu deren werblichen Nutzung verkaufen. Bitte beachten Sie unsere AGB.

ANSPRECHPARTNER

Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH
Justus-von-Liebig-Str. 1
86899 Landsberg am Lech


Hetenyi_Andras

Projektleitung

Andras Hetenyi
E-Mail: andras.hetenyi@sv-veranstaltungen.de



Organisation & Anmeldung

Silke Gropengießer
externe Mitarbeiterin – Konferenzmanagement
Tel.: +49 8191 125-171
Fax: +49 8191 125-97171
E-Mail: silke.gropengiesser@sv-veranstaltungen.de



Sponsoring & Fachausstellung

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Tel.: +49 8191 125-308
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E-Mail: alexandra.naemack@sv-veranstaltungen.de