Fachbereich Produktion

Die Fabrik des Jahres / Geo Award

26.03. bis 27.03.2015 in Hannover

Überblick

Wettbewerb 2015:

Download zum Fragebogen

Bewerben auch Sie sich für den 24. Kongress “Die Fabrik des Jahres/GEO 2015”.


Rückblick 2015:

Der Aufschwung kühlt sich ab. Angesichts weltweiter Krisen halten sich viele Unternehmen mit Investitionen zurück. So stagnierten im August die Auftragseingänge im deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Und auch für das nächste Jahr rechnet der VDMA nur mit einem Wachstum der Produktion um 2 %.

Wie Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes sich in diesen schwankenden Märkten nicht nur durchsetzen, sondern deutlich von der Konkurrenz abheben, berichteten die Sieger des führenden Benchmark-Wettbewerbs „Die Fabrik des Jahres/GEO 2014“

am 26. und 27. März 2015 beim Kongress „Die Fabrik des Jahres/GEO“ in Hannover.

Die Leiter der hervorragenden Werke aus Deutschland, Europa und erstmals auch aus Asien erklärten detailliert, wie sie ihr Produktionssystem justiert haben, so dass dieses mit schwankenden Aufträgen umgehen kann. Sie gaben preis, wie flexibel sie den Mitarbeitereinsatz planen. Geschäftsführer, Werkleiter und Produktionsfachleute erfuhren zudem, wie die Sieger die Qualität ihrer Produkte sicherstellen und die Fehlerquote auf ein Minimum reduzierten.

Höhepunkt des führenden Produktioner-Treffens war neben den Keynotes von Dr. Elmar Degenhart, Vorstandschef Continental sowie Prof. Günther Schuh, Direktor WZL, RWTH Aachen und dem Abend-Redner Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Vordenker & Wegbereiter der Digital Economy, die Preisverleihung an die sieben Sieger am Abend des 26. März.

Produktioner nutzten den Kongress für intensive Gespräche, um sich über die neuesten Trends und Entwicklungen auszutauschen. Die  Leiter der Siegerwerke standen für vertiefende Gespräche im Rahmen des Formats „Sieger intensiv“ zur  Verfügung.

Wir würden uns freuen, Sie 2016 auf dem nächsten Kongress ebenfalls begrüßen zu dürfen!

Werksbesichtigungen:
Inklusive zwei Werksbesichtigungen bei HARTING Electronics GmbH und bei Faurencia Innenraum Systeme GmbH.

Die Fabrik des Jahres 2014

„Die Fabrik des Jahres/GEO“ – Seit über 20 Jahren der Benchmark-Wettbewerb für produzierende Unternehmen

 

Mit dem Kongress zum Wettbewerb am 26. und 27. März 2015 schließt die dreiundzwanzigste Runde des jährlichen Benchmark-Wettbewerbs. Damit ist „Die Fabrik des Jahres/GEO“ nicht nur der härteste, sondern auch der traditionsreichste Wettbewerb dieser Art:

  • Anfang der 90er Jahre erschien die deutsche Industrie durch Unternehmen und Produktionsmethoden aus Japan massiv bedroht.
  • Vor diesem Hintergrund starteten 1992 die Wirtschaftszeitung Produktion und die Managementberatung A.T. Kearney den Wettbewerb „Die Fabrik des Jahres“, um die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandortes Deutschland zu stärken.
  • 1999 wurde der Wettbewerb inhaltlich erweitert und der GEO–Award für „Global Excellence in Operations“ eingeführt, bei dem neben der Produktion auch der Gesamterfolg der Wertschöpfung ausgezeichnet wird.
  • Seit 2011 wird im Rahmen des Wettbewerbs auch der Günter-Spur-Preis verliehen, mit dem herausragende wissenschaftliche Nachwuchsarbeiten ausgezeichnet werden, die sich mit der praktischen Verbesserung des Produktionsprozesses in der verarbeitenden Industrie beschäftigen.

 

Die Auswahl der Sieger des Wettbewerbs erfolgt in zwei Stufen. Alle Teilnehmer füllen einen detaillierten Fragebogen aus, der typische Leistungsdaten der Fabrik in verschiedenen Dimensionen abfragt und so eine solide quantitative Basis für den Benchmark-Wettbewerb bildet. Die Spitzengruppe der teilnehmenden Unternehmen wird dann für die finale Auswahl von einem Audit-Team besucht. Die Jury des Wettbewerbs, der namhafte Experten angehören, wählt im Anschluss an die Vor-Ort-Besuche die Sieger unter Berücksichtigung des Fragebogens und der vor Ort gewonnenen Erkenntnisse aus. Alle Teilnehmer erhalten vertraulich eine detaillierte Auswertung, die ihnen Aufschluss über ihre Position im Wettbewerb gibt und wertvolle Hinweise auf Verbesserungspotenziale enthält. In der Zwischenzeit haben unzählige Fabriken diesen Benchmark-Wettbewerb genutzt, um die eigenen Stärken und Schwächen zu analysieren und Verbesserungsprogramme abzuleiten. Fragebogen und Auswertung sind auch in Englisch verfügbar. Der jährliche Kongress anlässlich der Preisverleihung hat sich als ein Treffpunkt der deutschsprachigen Produktionselite etabliert.

Erfolg durch operative Exzellenz

Die Sieger dieses Jahres haben unterschiedliche Wege beschritten, zeigen aber als Gemeinsamkeit, dass eine starke Wertschöpfung als Wettbewerbsvorteil auf lokalen und globalen Märkten genutzt werden kann.
Harting verfügt über ein globales Produktionsnetz, aber das Stammwerk in Espelkamp setzt die Maßstäbe für Produktivität und Qualität. Hier werden neue Technologien für die Produktion entwickelt und das Harting-spezifische Produktionssystem perfektioniert.
Rohde & Schwarz und Rational sind zwei „Hidden Champions“ des deutschen Mittelstands, die sich weltweit eine führende Marktposition erarbeitet haben. Beide setzen dabei auf eine hohe und lokal integrierte Wertschöpfung in Deutschland, die es ihnen ermöglicht, schnell und flexibel auf die schwankenden Bedürfnisse des Weltmarktes zu reagieren. Alle Sieger gemeinsam zeigen, warum deutsche Produktion in den letzten Jahren weltweit erfolgreich war. Der zuletzt deutliche Anstieg der Kosten verstärkt aber wieder den fundamentalen Trend, Produktion zunehmend im Ausland zu betreiben.

Besser-Wisser oder Besser-Könner!

DAX-Unternehmen haben in 2013 sechsmal mehr Arbeitsplätze im Ausland als in Deutschland geschaffen. Während die Produktion deutscher Unternehmen im Ausland kontinuierlich und erfolgreich wächst, ist die Zahl der Beschäftigten in der produzierenden Industrie seit 1998 um 1 Mio. gesunken (auf 7,8 Mio. in 2013). Wenn wir so weitermachen, dann wächst Deutschland eher in die Rolle eines globalen Steuerungszentrums hinein, während die Wertschöpfung vorwiegend in internationalen Produktionsstandorten mit niedrigen Kosten oder attraktivem Marktzugang stattfindet. Wie aber wollen wir hier derart Wachstum und Wohlstand in der Breite sichern und klassische Stärken des Stand ortes, wie das hohe Niveau der Facharbeiter, zum Tragen bringen? Dieses Szenario hätte massive Implikationen für das Berufsbild der deutschen Produktioner und auf die Anforderungen an deren Qualifikation und Ausbildung.
Wenn wir ein alternatives Szenario mit breiten Beschäftigungschancen im Land wollen, dann muss sich Deutschland zu einem Wertschöpfungsintegrator entwickeln. Dieses Szenario beruht im Kern darauf, gezielt zukunftsfähige Industrien auszuwählen und für diese hier die Kern-Wertschöpfungsstufen weiterzu entwickeln und auszubauen. Voraussetzung dafür ist ein geeigneter gesellschaftlicher Rahmen. Dieser enthält einerseits die Verpflichtung, die Faktorkosten, etwa für Energie oder Arbeit, aber auch die Bürokratiekosten, wettbewerbsfähig zu gestalten. Andererseits braucht es aber auch den gesellschaftlichen Konsens, dass wir ein „Land der Ideen“ sind, wo Zukunftstechnologien bzw. -industrien von essentieller Bedeutung sind. Dazu benötigen wir mehr Innovation in Prozessen, in IT aber auch in Produkten.

Wo sind die Innovationen?

Schon im letzten Jahr haben wir an dieser Stelle Innovation in neue Technologien wie „additive manufacturing“ oder Industrie 4.0 gefordert. Wir benötigen aber auch neue Produkte. Welches innovative Produkt, das nicht auf kontinuierlicher Weiterentwicklung beruht, wird denn in Deutschland gefertigt? Wo sind unsere Smartphones, Tablets oder Teslas? Das gilt auch für Produkte, die auf Gentechnik, Nanotechnologie oder Fracking beruhen.
Wahre Innovation erfordert aber nicht nur eine technische Realisierung, sondern auch einen wirtschaftlichen Nutzen. Dieser Aspekt wird z.B. in vielen Diskussionen zu Industrie 4.0 zunächst ausgeklammert. Was derzeit in der industriellen Anwendung passiert, ist zu wenig und zu langsam.

Unser Wettbewerb folgt den Teilnehmern!

Die deutsche Produktionslandschaft hat sich seit dem Beginn des Wettbewerbs 1992 gewandelt. Deutsche Unternehmen exportieren nicht nur deutsche Produkte, sondern zunehmend auch deutsche Produktion ins Ausland. Damit wird die Beherrschung globaler Produktion für deutsche Unternehmen zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor. Und das gilt in Deutschland auch für den Mittelstand. Der Fabrik des Jahres-Wettbewerb trägt dem Rechnung. In den letzten Jahren konnten wir sehen, wie Werke in Zentraleuropa mehr und mehr das Leistungsniveau der Stammwerke erreicht und übertroffen haben. In diesem Jahr vergeben wir erstmals einen Sonderpreis für ein deutsches Werk in China. Wir möchten den Wettbewerb öffnen und ermutigen Unternehmen mit Sitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz (oder einer dort stark verwurzelten Historie), ihre Werke im Ausland zum Wettbewerb anzumelden und sich diesem Vergleich mit den Besten zu stellen.

Die Sieger 2014

Profitieren Sie von den Erfahrungen der Sieger in den Kategorien:

Harting_FdJ15

Die Fabrik des Jahres
HARTING Electronics GmbH, Werk Espelkamp


Rational_FdJ15

Deutscher GEO-Award
RATIONAL AG, Werk Landsberg am Lech


kohlundsohn

Hervorragende Kleinserienfertigung
Kohl&Sohn Rheinisches Press- und Ziehwerk GmbH, Köln


faurencia_FdJ15

Hervorragende Großserienfertigung
Faurecia Innenraum Systeme GmbH, Werk Peine


Infinion_FdJ135

Hervorragendes Qualitätsmanagement
Infineon Technologies Cegléd Kft, Cegléd, Ungarn


rohde und schwarz_FdJ15

Hervorragende Beherrschung der Fertigungstiefe
Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, Werk Teisnach


Continental_FdJ15

Hervorragende Produktion in China
Continental Automotive Systems Co. Ltd., Shanghai, China


Fachbeirat

Hartmann_Evi

 

 

 

 

Prof. Dr.-Ing. Evi Hartmann

ist seit April 2009 Inhaberin des Lehrstuhls für BWL, insbesondere Supply Chain Management (SCM) an der Universität Erlangen-Nürnberg, Nürnberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Supply Chain Management und Purchasing und Supply Management mit speziellem Branchenfokus auf Fast Fashion und die Prozessindustrie. Zuvor hatte Frau Professor Hartmann eine Juniorprofessur im Einkauf an der European Business School inne. Vor ihrer akademischen Karriere war sie sieben Jahre als Beraterin bei A.T. Kearney für Unternehmen der Prozessindustrie tätig.


Hartmann_Thorsten

 

 

 

 

Dr. Thorsten Hartmann

promovierte an der Technischen Universität Hamburg-Harburg im Bereich Logistik und Produktion. Er ist seit 1996 bei Festo/Festool und mittlerweile im Vorstand der Tooltechnic
Systems AG & Co. KG verantwortlich für den Bereich Orderfullfilment. Er hat u.a. die Beratung
Festool Engineering gegründet und zehn Jahre als Geschäftsführer entwickelt. Mehrere
Erfolge bei „Die Fabrik des Jahres“ runden das Bild ab.


Loos_Uwe

 

 

 

 

Prof. Dr.-Ing. Uwe Loos

bekleidete in verschiedenen Unternehmen der Zuliefer- und Automobilindustrie führende Funktionen, so als Geschäftsführer der Löhr & Bromkamp GmbH, Mitglied des Vorstands der Porsche AG, Vorstandsvorsitzender der FAG Kugel fischer AG und bis Ende 2003 als Vorstandsvorsitzender der Dekra AG. Professor Loos ist in namhaften Unternehmen im In- und Ausland in Aufsichtsräten und Beiräten sowie als Berater tätig.


Löw_Roman

 

 

 

 

Roman Löw

Jahrgang 1949, arbeitete drei Jahrzehnte bei einem globalen Automobilhersteller.
Juli 2004 übernahm er die Position des Werkleiters der Griwe GmbH, ein global direkter Zulieferer der Automobilindustrie. Das Werk befand sich damals in einer wirtschaftlichen Krise. Löw gelang es, das Unternehmen in nur drei Jahren aus der Krise herauszuführen und zum Benchmark für Kunden, Zulieferer und Wettbewerber werden zu lassen. Seit August 2014 ist Herr Löw als Werkleiter bei der Metalsa Automotive GmbH beschäftigt.


Neugebauer_Reimund

 

 

 

 

Prof. Dr.-Ing. habil. Reimund Neugebauer

Jahrgang 1953, wurde nach leitender Tätigkeit in der Industrie 1989 als Hochschullehrer an die TU Dresden berufen. Seit 1991 war er Institutsleiter des Fraunhofer-Institutes für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU mit Standorten in Chemnitz, Dresden, Augsburg und Zittau und seit 2000 geschäftsführender Direktor des Institutes für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse der TU Chemnitz. Am 1. Oktober 2012 trat er das Amt des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft München an.


Nottbohm_Heinrich

 

 

 

 

Heinrich Nottbohm

begann seine berufliche Laufbahn in der Stahlindustrie. Seit 1979 bekleidet er verschiedene Führungsfunktionen bei der Volkswagen AG. Anfangs übernahm er die Verantwortung für verschiedene Produktreihen sowie logistische Prozesse im Werk Salzgitter, von wo aus er 1999 nach Wolfsburg als Leiter der Zentralplanung Aggregate im Konzern berufen wurde. 2006 übernahm er die Werkleitung des Standorts Chemnitz, mit der heute eine maßgebliche Verantwortung für weltweite Produktneuanläufe im Motorensegment verbunden ist.


Schmidt_Bernd

 

 

 

 

Dr. Bernd C. Schmidt

ist Partner bei A.T. Kearney. Die Schwerpunkte seiner Arbeit und Erfahrung liegen in den Bereichen Lean Manufacturing, Supply Chain Excellence, Globale Produktionsstrategien und Innovationsmanagement. Herr Dr. Schmidt leitet die Durchführung des Wettbewerbs „Die Fabrik des Jahres“. Er promovierte 1996 bei Prof. Wiendahl in Hannover im Gebiet Arbeitsplanung und Fertigungssteuerung. Bevor er sich im Jahr 2001 A.T. Kearney anschloss, war Dr. Schmidt als Geschäftsführer für das IPH-Institut für Integrierte Produktion Hannover GmbH in Hannover tätig.


Schuh_Günther

 

 

 

 

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Günther Schuh

ist Inhaber des Lehrstuhls für Produktions systematik der RWTH Aachen und Mitglied des Direktoriums des WZL Werkzeugmaschinenlabors der RWTH Aachen und des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT in Aachen. Seit 1.10.2004 ist er Direktor des Forschungsinstituts für Rationalisierung e.V. (FIR) an der RWTH Aachen. Professor Schuh ist Aufsichtsrats und Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen sowie als Berater tätig.


Grußwort: Der Mitarbeitende im Mittelpunkt und nicht im Weg!

Kunden wollen heute ein Produkt, das auf ihre Bedürfnisse exakt zugeschnitten ist. Vor dem Hintergrund des globalen Wettbewerbs will der Kunde kein „Produkt von der Stange“, sondern vielmehr ein Qualitätsprodukt, das eine konkrete Lösung für ihn bietet. Anbieter, die sich lediglich als Lieferant verstehen, dürften in Zukunft weiter an Bedeutung verlieren. Nur Unternehmen, die dem Kunden einen deutlichen Beitrag zu Fertigungstiefe und Wertschöpfung liefern, werden langfristig am Markt Erfolg haben. Diese Unternehmen verstehen sich auch nicht als „reine Hersteller“, sondern als „Lösungsanbieter“.
Um dem Kunden diesen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, müssen die Prozesse bereits beim Anbieter optimiert werden. Das heißt: schlanke, innovative und flexible Prozesse, die zudem bei der Herstellung einen signifikanten Deckungsbeitrag leisten. Nur so kann der Kunde mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis langfristig gehalten werden.
Die HARTING Technologiegruppe hat ihre Prozesse in den vergangenen Jahren für den Kunden umgestellt und optimiert. Dabei gilt es nicht nur die Abläufe sowie Maschinen und Anlagen den Kundenanforderungen anzupassen. Vielmehr müssen auch die Mitarbeitenden in diese Prozesse so früh wie möglich einbezogen werden. HARTING nutzt das Mitarbeitenden-Know-how und gibt der Belegschaft Raum, Zeit und Vertrauen, um eigene Ideen und Lösungen umzusetzen, immer mit klarer Zielsetzung und Priorisierung. Dieser Spielraum wird von den Mitarbeitenden ausgiebig genutzt, um eigene kreative Vorschläge einzubringen. Die Ergebnisse stellen die Mitarbeitenden selbst vor und bekommen somit die ihnen zustehende Wertschätzung. Dabei machen sich die Mitarbeitenden zum einen mit ganzheitlichem Prozessdenken vertraut, zum anderen lernen sie Wertschöpfung von Verschwendung zu unterscheiden. So können sie – ohne hierarchisch und bürokratisch streng geregelte Anweisungen des Vorgesetzten – ihre Prozesse möglichst wertschöpfend um- bzw. neugestalten und in die Praxis umsetzen.
Natürlich gibt es auch bei HARTING klare Zielsetzungen, doch der Lösungsweg ist offen. Dieser Lösungsweg soll der Mitarbeitende selbstständig erarbeiten. HARTING kauft keine Lösungen, sondern erarbeitet eigene Lösungen für eigene Problemstellungen. Es wird also viel gefordert und entsprechend gefördert – und somit viel in die Qualifikation und Weiterbildung der Mitarbeitenden investiert. Angesichts der nun fast 70-jährigen erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens machen sich diese Investitionen bezahlt. Wichtig bei diesem „Empowerment“ ist: Die Führungskraft kann die Veränderung nicht delegieren, sondern sie muss Teil des innovativen Prozesses sein und diesen mitgestalten.
Die Auszeichnung als Gesamtsieger bei „Die Fabrik des Jahres/ GEO“ ist der Lohn für unsere Mitarbeitenden und ein Zeichen dafür, die richtigen Weichen gestellt zu haben. Das macht uns ganz besonders stolz und gibt den nötigen Rückenwind für die anstehenden Aufgaben.

Torsten Ratzmann
Vorstand Produktion und Logistik
HARTING Electronics GmbH, Espelkamp

Günter-Spur-Preis

Professoren präsentieren ihren Sieger

Professoren können ihren besten Nachwuchswissenschaftler auf dem Kongress „Die Fabrik des Jahres/GEO“ präsentieren. Produktion und A.T. Kearney rufen Professoren dazu auf, die besten wissenschaftlichen Nachwuchsarbeiten für den Günter-Spur-Preis einzureichen, die sich mit der praktischen Verbesserung des Produktionsprozesses in der verarbeitenden Industrie beschäftigen. Die Jury des Wettbewerbs Die Fabrik des Jahres/GEO wählt daraus den Besten aus und kürt den Preisträger des Günter-Spur-Preises. Der betreuende Professor präsentiert dann seinen herausragenden Nachwuchswissenschaftler auf dem Kongress Die Fabrik des Jahres/GEO und hält die Laudatio.

Der Preisträger erhält die Möglichkeit, ein Siegerwerk des Wettbewerbs Die Fabrik des Jahres/GEO oder ein Fraunhofer-Institut seiner Wahl zu besichtigen. Er wird zu dem zweitätigen Kongress eingeladen, erhält eine Urkunde sowie eine persönliche Karriereberatung durch den MultiAufsichtsrat Professor Uwe Loos.

Einsendeschluss ist der 30. November 2014. Eingereicht werden müssen die Arbeiten zusammen mit dem Bewerbungsbogen, der unter www.produktion.de/fabrik-des-jahres/wettbewerb/ zu finden ist, mit dem Stichwort „Günter-Spur-Preis“ unter folgender Adresse:

A. T. Kearney, Janine Marquis, Sendlinger Straße 8, 80331 München, Tel. 089/ 51 56 81 25.
Einsendeschluss ist der 30. November 2014

Sponsoring und Fachausstellung

Nutzen Sie die Gelegenheit, und präsentieren Sie Ihr Unternehmen ohne Streuverluste dem anwesenden Fachpublikum – Ihrer Zielgruppe. Die angenehme und persönliche Atmosphäre der Veranstaltung bietet optimale Voraussetzungen für einen Kontakt mit den Teilnehmern.

Seien Sie dabei, und vertiefen Sie den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens durch direkte Präsenz mit einem Ausstellungsstand!

Heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab, und überraschen Sie Ihre zukünftigen Kunden mit einem individuellen Präsentationskonzept.


Fragen zu Sponsoring & Fachausstellung beantwortet Ihnen gerne:

Viktoria Wegel
Tel.: +49 8191 125-501
Fax: +49 8191 125-97501
E-Mail: viktoria.wegel@sv-veranstaltungen.de


 

TEILNAHMEDETAILS

Veranstaltungstermin:

Donnerstag, 26. März und Freitag, 27. März 2015


Veranstaltungsort:

Hannover Congress Centrum
Theodor-Heuss-Platz 1-3
30175 Hannover


Übernachtungsmöglichkeit:

Übernachtungsmöglichkeiten zum Vorzugspreis besteht in folgendem Hotel:
Congress Hotel am Stadtpark
Clausewitzstraße 6
30175 Hannover
Tel.: +49 511 28050
E-Mail: info@congress-hotel-hannover.de
Web: www.congress-hotel-hannover.de
Buchungen bitte immer über: http://tinyurl.com/nhfbz8u
EZ-Preise ab 119 € inkl. Frühstück und 19 % MwSt.
Das Zimmerkontingent ist bis 10.02.2015 verfügbar.

Eine Hotelliste mit weiteren Übernachtungsmöglichkeiten erhalten Sie gerne auf Anfrage.
Bitte reservieren Sie direkt in den Hotels unter dem Stichwort „SVV“.
Bitte beachten Sie die Kontingente der Zimmer. Buchungen nach den angegebenen Terminen können nur noch nach Verfügbarkeit vorgenommen werden.


Teilnahmegebühr:

Die Teilnahmegebühr beträgt 1.890 € zzgl. gesetzl. MwSt. Sie schließt folgende Leistungen ein:

  • Teilnahme am gesamten Kongress
  • gedruckte und digitale Kongressdokumentation
  • Mittagessen am 26. und 27. März 2015
  • Erfrischungen in den Pausen
  • Besuch der begleitenden Fachausstellung
  • Stadtführung
  • Teilnahme an der Abendveranstaltung mit Preisverleihung am 26. März 2015
  • Besichtigung eines der beiden Siegerwerke am 27. März 2015 mit Bustransfer (Hinweis: Besichtigungstouren finden parallel statt!)

Anmeldung:

Wenn Sie sich bis zum 29. Januar 2015 verbindlich anmelden, erhalten Sie den Frühbucher-Sonderpreis von 1.790 € zzgl. gesetzl. MwSt.
Sie sparen 100 €!

Ihre Anmeldung erbitten wir über den Reiter “Anmeldung”. Nach Eingang Ihrer schriftlichen Anmeldung sind Sie als Teilnehmer registriert und erhalten eine schriftliche Anmeldebestätigung und eine Rechnung zum Kongress, die Sie bitte vor Veranstaltungsbeginn begleichen.

Bei den Werksbesichtigungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldungen werden deshalb entsprechend des Eingangsdatums berücksichtigt.

Bei Absagen nach dem 11. März 2015 oder bei Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr berechnet. Es kann jedoch ein Ersatzteilnehmer benannt werden. Stornierungen vor diesem Termin werden mit € 150,– Verwaltungsaufwand berechnet. Stornierungen sind schriftlich vorzunehmen.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die gesamte Veranstaltung oder einzelne Teile räumlich und/oder zeitlich zu verlegen, zu ändern oder auch kurzfristig abzusagen.


Datenschutz:

Ihre persönlichen Angaben werden von der SVV GmbH (evtl. mit Hilfe von Dienstleistern) zum Zwecke der schriftlichen Kundenbetreuung (z.B. Anmeldebestätigung, Informationen über gleiche oder ähnliche Veranstaltungen) verarbeitet. Wir nutzen außerdem Ihre Daten für unsere interne Marktforschung. Falls wir als Dienstleister tätig sind, gilt das gleiche für unsere Partnerunternehmen. Wenn Sie uns Ihre E-Mail-Adresse angegeben haben, werden Sie gelegentlich von uns über gleiche oder ähnliche Veranstaltungen per E-Mail informiert. Jederzeit haben Sie die Möglichkeit, der Nutzung Ihrer Daten schriftlich bei SVV – Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH, Justus-von-Liebig-Str. 1, D-86899 Landsberg oder mittels E-Mail an info@sv-veranstaltungen.de zu widersprechen. Die SVV–Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH wird Ihre Daten nicht an Dritte zu deren werblichen Nutzung verkaufen.

ANSPRECHPARTNER

SVV – Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH
Justus-von-Liebig-Str. 1
D-86899 Landsberg am Lech


Projektleitung

Emese Bruckner
E-Mail: emese.bruckner@sv-veranstaltungen.de


Organisation & Anmeldung

Ricarda Herrmann
Tel.: +49 8191 125-872
Fax: +49 8191 125-97872
E-Mail: ricarda.herrmann@sv-veranstaltungen.de


Sponsoring & Fachausstellung

Viktoria Wegel
Tel.: +49 8191 125-501
Fax: +49 8191 125-97501
E-Mail: viktoria.wegel@sv-veranstaltungen.de


Projektleitung Produktion

Gunnar Knüpffer
Tel.: +49 8191 125-107
E-Mail: gunnar.knuepffer@produktion.de